Schule 

Alle Schulen in Schleswig-Holstein sind verpflichtet ein Präventions- und Interventionskonzept nach §4 Abs. 10 SchulG SH vorzuhalten. Bei der Erarbeitung des Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt an Ihrer Schule können wir Ihnen bei einzelnen Bausteinen Unterstützung bieten.

Was sind inhaltliche Bausteine eines Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt?

Bei den Inhalten zum Schutzkonzept orientieren wir uns an den Vorschlägen der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung. Auf dem Webportal Schule gegen sexuelle Gewalt werden folgende Bausteine vorgeschlagen: Leitbild, Interventionsplan, Kooperation, Personalverantwortung, Fortbildung, Verhaltenskodex, Partizipation, Präventionsangebot und Beschwerde.

Wie beginnt ein Prozess zum Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt mit der PETZE?

Optimaler Weise wird mit der Bildung einer Arbeitsgruppe begonnen, die für die Umsetzung des Schutzprozesses in der Schule von der Leitung mandatiert ist. Wir haben gute Erfahrungen mit Prozessen, in denen eine Person aus der Schulleitung beteiligt ist. Am besten ist, wenn aus allen Bereichen der Schule eine Person involviert ist und den Prozess in ihren Arbeitsbereich trägt.

Sollte die Schule mit einer Potential- und Risikoanalyse starten?

Eine Potential- und Risikoanalyse setzt voraus, dass die durchführenden Personen Wissen im Bereich der Täter*innenstrategien erlangt haben, denn nur so können sie bewerten, nach welchen strukturellen Risiken und schützenden Potentialen geschaut werden sollte.

Worauf kommt es der PETZE bei einem Schutzkonzeptprozess an?

Ein wirksames Schutzkonzept kann, muss aber keine Hochglanzbroschüre sein. Uns kommt es auf die Haltungsentwicklung und die Bereitschaft an, Kinder- und Jugendschutz in der Schule umzusetzen. 

Wie lange dauert ein Prozess zur Erarbeitung eines Schutzkonzeptes?

Das ist sehr unterschiedlich! Wir gehen davon aus, dass der Prozess nicht beendet wird, sondern einen festen Platz im Schulalltag und den Strukturen der Schule erhält, um nachhaltig in den Schulalltag zu wirken.

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Angebote.

Bei Interesse schicken Sie uns gern eine unverbindliche Anfrage.

PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH

Ansprechperson: Kim Janin Sommer

Dänische Straße 3–5
D-24103 Kiel
Tel.: 0431 92333
E-Mail: kim.sommer@petze-kiel.de

Das PETZE-Institut wird vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein gefördert. Eine bestimmte Zahl an Projektdurchläufen kann daher für eine günstige Gebühr gebucht werden. Melden Sie sich frühzeitig, um ein gefördertes Angebot zu bekommen!

Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

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Datenschutz
Wir, PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH in Trägerschaft des Frauennotruf Kiel e. V. (Firmensitz: Deutschland), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
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