Das PETZE-Institut für Gewaltprävention sucht zum nächsten möglichen Zeitpunkt
eine*n Fortbildungsreferent*in für den Bereich Gewaltprävention in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (m/w/d) in Teilzeit (20 Stunden)[1]
Der Schutz von Kindern, Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderungen vor sexualisierter Gewalt ist zentrales Anliegen der PETZE. Wir schulen Erwachsene, die mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Behinderungen arbeiten und sensibilisieren sie im (professionellen) Umgang mit Grenzverletzungen, Übergriffen und sexualisierter Gewalt sowie Selbstbestimmung. Für die Präventionsarbeit entwickeln wir praxisnahe Materialien und Projekte. Wir sind bekannt für unsere interaktiven Präventions-Ausstellungen. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen setzen wir uns dafür ein, dass Menschen sicher leben und ihre Rechte selbstbestimmt wahrnehmen können.
Wir suchen für den Bereich Teilhabe/ Eingliederungshilfe eine*n (Sozial-) Pädagog*in zur Unterstützung unseres Teams.
Wir wünschen uns eine Person, die Prävention als Menschenrechtsarbeit versteht und Freude daran hat, gemeinsam mit unterschiedlichen Zielgruppen wirksame Bildungsangebote zu entwickeln. Bei uns gestalten Sie Präventionsarbeit aktiv mit – gemeinsam mit einem engagierten Team und in enger Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen, Fachkräften und bundesweiten Kooperationspartner*innen.
Ziel der Stelle
Ziel der Stelle ist es, Fachkräfte und Menschen mit Behinderungen in ihrer Selbstbestimmung und Handlungssicherheit zu stärken. Dazu entwickeln und begleiten Sie Fortbildungsangebote, beraten Einrichtungen und unterstützen die Entwicklung und Umsetzung von Gewaltschutzkonzepten.
Zu Ihren Aufgaben gehören:
Fortbildungs- und Bildungsarbeit:
- Planung, Durchführung und Evaluation von Fortbildungen, Workshops und Informationsveranstaltungen für Fachkräfte der Eingliederungs- und Jugendhilfe sowie angrenzendem Arbeitsfeld zu den Themen sexuelle Selbstbestimmung, Prävention von sexualisierter Gewalt und Partizipation (vorrangig).
- Durchführung von Fortbildungsangeboten für Menschen mit Behinderungen zur Förderung von Selbstbestimmung, Selbstschutz und Handlungssicherheit (bei Bedarf).
- Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Gewaltschutzkonzepten sowie Begleitung der Wanderausstellung ECHT MEIN RECHT!
- Die Tätigkeit umfasst regelmäßige Dienstreisen sowie die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen interdisziplinären Team.
Material- und Konzeptentwicklung
- Überarbeitung und Anpassung von Präventionsmaterialien, Handreichungen, didaktischen Materialien und Konzepten
Projektmanagement und Qualitätssicherung
- Mitarbeit bei der Planung, Organisation und Weiterentwicklung von Präventionsprojekten
- Dokumentation, Berichtswesen und Projektauswertung
- Einholen und Auswerten von Rückmeldungen zu Fortbildungs- und Projektangeboten
- Kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote auf Grundlage fachlicher Standards und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse
Das bringen Sie mit:
Fachliche Qualifikation
- Abgeschlossenes Studium (B.A. oder M.A.) der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Sozialwissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation
Berufliche Erfahrungen
Wünschenswert sind Erfahrungen in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:
- Arbeit mit Menschen mit Behinderungen
- Prävention sexualisierter Gewalt und Gewaltschutz
- Erwachsenenbildung, Fortbildungs- oder Seminararbeit
- Projektmanagement
- Erfahrung in der Moderation von Gruppen oder Veranstaltungen.
Persönliche Kompetenzen
- Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung
- Organisationsgeschick sowie selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
- Kooperationsfähigkeit und Teamorientierung
- Sicheres Auftreten gegenüber unterschiedlichen Zielgruppen
- wertschätzende Kommunikation und die Fähigkeit, auch schwierige Themen sensibel zu vermitteln
Sonstige Voraussetzungen
- Führerschein Klasse B
- Flexibilität und Bereitschaft zu bundesweiten Dienstreisen
Wir bieten
- eine sinnstiftende Tätigkeit mit gesellschaftlicher Wirkung
- Gestaltungsspielraum für eigene Ideen
- die Mitarbeit an bundesweit beachteten Präventionsprojekten
- flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten
- regelmäßige Fortbildungen und fachlichen Austausch
- ein erfahrenes, kollegiales Team
- intensive Einarbeitung und Supervision
- Bike-Leasing
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind ausdrücklich willkommen.
Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 31.07.2026 per E- Mail (in einem PDF-Dokument) an petze@petze-kiel.de.
Für fachliche Fragen steht Ihnen die Fachbereichsleitung Teilhabe zur Verfügung: Ann-Kathrin.Lorenzen@petze-kiel.de.
Die Vorstellungsgespräche werden in der 33 und 34 Kalenderwoche stattfinden.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
[1] Die Stelle ist entwicklungsfähig. Sowohl der Beschäftigungsumfang als auch das Aufgaben- und Verantwortungsgebiet können in Abhängigkeit von Projekt-, Förder- und Bedarfslage erweitert werden.