Netzwerktreffen: Prävention im Unterricht gestalten – Prävention sexualisierter Gewalt in Grund- und Förderschulen
Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Fachkräfte mit Arbeitsplatz in Schleswig-Holstein, da die Veranstaltung vom Bildungsministerium SH gefördert ist.
Am 08. September 2026 von 16:00-18:00 Uhr, online, Teilnahme kostenfrei
Das PETZE-Institut setzt sich seit vielen Jahren für wirksame Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt ein. Seit 2021 sind Schulen in Schleswig-Holstein gesetzlich verpflichtet, ein Präventions- und Interventionskonzept insbesondere zum Schutz vor sexualisierter, psychischer und körperlicher Gewalt vorzuhalten. Prävention ist dabei ein zentraler Baustein eines schulischen Schutzkonzeptes.
Mit unseren digitalen Netzwerktreffen möchten wir Schulen eine niedrigschwellige Unterstützung im Schutzkonzeptprozess bieten. Wir schaffen Raum für fachliche Impulse, Austausch und gemeinsame Reflexion – mit dem Ziel, Schutzkonzepte zu entwickeln und sie als gelebte Konzepte nachhaltig im Schulalltag zu verankern.
Im Mittelpunkt dieses Netzwerktreffens steht die Frage, wie Prävention sexualisierter Gewalt konkret im Unterricht stattfinden und altersangemessen umgesetzt werden kann. Gemeinsam möchten wir geeignete pädagogische Zugänge betrachten, Erfahrungen aus der Praxis austauschen und Ideen für den eigenen Schulalltag entwickeln.
Das erwartet Sie beim Netzwerktreffen:
– Kurze fachliche Einführung: Woran orientiert sich wirksame Prävention im schulischen Kontext?
– Altersangemessene Zugänge für Kinder
– Prävention im Unterricht, in Projekten und als Querschnittsthema
– Die Rolle der Lehrkraft: Haltung, Sprache und Grenzen
– Austausch über Erfahrungen und bereits erprobte Ansätze
– Praxisnahe Beispiele: Was kann ich konkret im Unterricht tun?
– Gemeinsame Sammlung von Ideen für den Schulalltag
Zielgruppe
Das Netzwerktreffen richtet sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schulleitungen und weitere pädagogische Fachkräfte aus Grund- und Förderschulen, die Prävention sexualisierter Gewalt in ihrer Schule oder im Unterricht umsetzen und weiterentwickeln möchten.
Das Treffen ist auf zwei Stunden angelegt und verbindet einen kurzen fachlichen Impuls mit Austausch und praxisorientierter Arbeit. Ziel ist es, konkrete Ideen für den eigenen Unterricht zu entwickeln, die Handlungssicherheit zu stärken und den Präventionsbaustein im schulischen Schutzkonzept weiter auszugestalten.
Schutzkonzepte in der Schule
Schutzkonzepte helfen Schulen, Kinder und Jugendliche wirksam vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Sie umfassen unter anderem klare Regeln, transparente Abläufe, eine achtsame Haltung, geeignete Präventionsangebote und eine offene Gesprächskultur.
Die Entwicklung eines Schutzkonzeptes liegt in der Verantwortung der Schulleitung. Sie gelingt jedoch nur, wenn das gesamte Kollegium sowie Schüler*innen und Eltern beziehungsweise Sorgeberechtigte beteiligt werden. Eine gemeinsame Haltung und klare Vereinbarungen im Schulteam sind entscheidend dafür, dass Schutz im Schulalltag tatsächlich wirksam werden kann.
Technische Hinweise:
Die Fortbildung findet als Online-Angebot statt. Für die Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung, einen Computer mit Kamera und Mikrophon, sowie idealerweise ein Headset.
Spezielle Software oder IT-Kenntnisse benötigen Sie nicht. Eine Teilnahmebescheinigung und das Handout erhalten Sie per E-Mail nach der Veranstaltung.
Referent*innen: Heike Holz, Jennifer Peters, Saskia Wolfram