Sport

Skandale und Berichte von Betroffenen sexualisierter Gewalt aus Profi- und Breitensport in den vergangenen Jahren zeigen, dass Sportvereine leider nicht immer sichere Orte sind, sondern auch Schauplatz sexualisierter Gewalt durch Verantwortliche sein können.

Das verunsichert: Wie können Vereine bzw. im Sport Aktive Verantwortung übernehmen, Kinder und Jugendliche schützen – aber auch mit falschen Verdächtigungen umgehen? Wie können Sportvereine auch ein Kompetenzort sein für Kinder und Jugendliche, die außerhalb des Vereins sexualisierte Gewalt erleben?

Ebenso gilt es beim Thema sexualisierte Gewalt durch Kinder und Jugendliche hinzuschauen und einen sicheren Raum für alle zu schaffen. Wie können Grenzverletzungen unter jungen Menschen aussehen und welche Rolle spielen digitale Welten?

Fachwissen, Einigkeit im Verein sowie Selbstreflexion sind notwendige Voraussetzungen, um sich diesen Themen zu stellen. Mit unseren Fortbildungen für den Sportbereich möchten wir Vereine in ihrer Handlungskompetenz beim Umgang mit dem Thema sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen stärken. Sie können auch mit der Erstellung von Schutz- oder Präventionskonzepten verknüpft werden.

Unsere Formate richten sich an Vereinskoordinator*innen, Trainer*innen und Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen. Außerdem bieten wir Formate für junge Menschen ab 13 Jahren an, um über ihre Rechte, sexuelle Grenzverletzungen und Fair Play ins Gespräch zu kommen. 

Unsere Angebote für Ihre Einrichtung

Wir kommen zu Ihnen in die Einrichtung oder schulen Sie online. Die Fortbildungsinhalte können an Ihre Bedarfe angepasst werden – sprechen Sie uns gern an!

Ausführliche Informationen zu unseren Angeboten finden Sie in dem PDF zum Download weiter unten auf dieser Seite, einen kurzen Überblick gibt es hier:

Angebote für Sportvereine
  • Hinsehen, Zuhören, Handeln! – Grundlagen zur Prävention und Intervention bei sexuellem Missbrauch
    Umgang mit Fällen von (vermutetem) sexuellen Missbrauch innerhalb und außerhalb der eigenen Strukturen; Täter*innenstrategien und Dynamiken bei Betroffenen; präventive Ansätze.
  • Wo hört der Spaß auf? – Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen
    Grundlagen zur Einschätzung von sexuell grenzverletzendem Verhalten; Psychosexuelle Entwicklung und Herausforderungen in Kindheit und Pubertät; Vorgehen bei konkreten Hinweisen auf sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen.
  • Bei uns nicht! – Kinder und Jugendliche durch Schutzkonzepte schützen
    Grundlagen zu Macht und Machtmissbrauch; Selbstverpflichtungserklärung; Verhaltenskodex / Ehrenkodex; Angemessenheit von Berührungen; Reflektiertes Setzen von Grenzen; Nähe und Distanz im Kontext von Sport.
  • Sexting, Peergewalt und Cybergrooming – Praktische Perspektive auf Medienkompetenz im Sportverein (Aufbau-Workshop)
    Grundlagen zu Täter*innenstrategien und betroffenen Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum. Arbeit an Fallbeispielen und Raum für Austausch: Wie gestalten wir digitale Kommunikation und Sicherheit in unseren Strukturen?

Angebote für Jugendliche im Sportverein

  • Mein Körper gehört mir! – Konsens unter Jugendlichen
    Sexuelle Rechte, Formen sexualisierter Gewalt, Konsens, Grenzachtung, Hilfestellen
  • Stand by me – Bystander*innen von sexualisierter Peer-Gewalt stärken
    Formen sexualisierter Gewalt, Handlungsstrategien für Bystander*innen, theaterpädagogische Rollenspiele, Hilfemöglichkeiten
  • Ich bin „lost“! – Sexuelle Grenzverletzungen und Gewalt mittels digitaler Medien
    Chancen und Risiken im World Wide Web, Cybergrooming, Unterstützungsmöglichkeiten bei negativen Erfahrungen
  • Unser Raum, unsere
    Themen – Jugendliche gegen sexualisierte Gewalt
    Ergebnisoffener Kreativworkshop

Die Workshops sind ausschließlich in Kombination mit der Fortbildung „Wo hört der Spaß auf?“ für Trainer*innen buchbar, um Prävention nachhaltig im Vereinsalltag zu verankern.

Begleitende Fortbildung für Trainer*innen
  • Wo hört der Spaß auf? – Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen und wie wir als Erwachsene hinschauen können
    Grundlagen zur Einschätzung von sexuell grenzverletzendem Verhalten; Psychosexuelle Entwicklung und Herausforderungen in Kindheit und Pubertät; Vorgehen bei konkreten Hinweisen auf sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen.

Detaillierte Informationen zu unseren Fortbildungen und Angeboten finden Sie hier:

Download Angebote für Sportvereine als PDF

Bei Interesse schicken Sie uns gern eine unverbindliche Anfrage.

PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH

Dänische Straße 3–5
D-24103 Kiel
Tel.: 0431 92333
E-Mail: fortbildung@petze-kiel.de 

Das PETZE-Institut wird vom Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung Schleswig-Holstein und der Stadt Kiel gefördert. Eine bestimmte Zahl an Projektdurchläufen kann daher für eine günstige Gebühr gebucht werden. Melden Sie sich frühzeitig, um ein gefördertes Angebot zu bekommen!

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Wir, PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbH in Trägerschaft des Frauennotruf Kiel e. V. (Firmensitz: Deutschland), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
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