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Willkommen im neuen Schuljahr!


Die Sommerferien sind vorbei, die Schulen in Schleswig-Holstein sind wieder gestartet und damit beginnt auch für uns im Schulteam ein neues „Schuljahr“.

In den kommenden Monaten werden wir wieder viele Schulen besuchen, Fortbildungen durchführen, Kollegien begleiten und mit pädagogischen Fachkräften darüber ins Gespräch kommen, wie Prävention sexualisierter Gewalt im Schulalltag gelingen kann.

Wir freuen uns auf bekannte und neue Begegnungen, auf gemeinsame Diskussionen und einen vielfältigen Austausch. Denn Prävention beginnt nicht erst dann, wenn etwas passiert ist, sondern dort, wo wir uns gemeinsam auf den Weg machen, Schule zu einem möglichst sicheren Ort für Kinder und Jugendliche zu gestalten.

Für das neue Schuljahr wünschen wir allen Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften nicht nur einen guten Start, sondern auch Mut, Räume für die Themen zu gestalten, die im oft vollen Schulalltag manchmal zu kurz kommen.

Und vielleicht denken Sie ja schon jetzt an das kommende Kalenderjahr: Ab 2027 haben wir wieder geförderte Fortbildungen für Schulen zu vergeben und auch in unserem Kalender ist noch Platz für neue Anfragen. Ob Fortbildungen, Workshops, oder Begleitung bei der Entwicklung eines Schutzkonzepts – sprechen Sie uns gerne an!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Herzliche Grüße vom Team der PETZE

Netzwerktreffen: Prävention im Unterricht gestalten

Wie kann Prävention sexualisierter Gewalt konkret im Unterricht stattfinden? Und wie lassen sich altersangemessene pädagogische Zugänge für Kinder gestalten?

Mit unserem nächsten digitalen Netzwerktreffen möchten wir Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schulleitungen und weitere pädagogische Fachkräfte aus Grund- und Förderschulen dabei unterstützen, Prävention im Unterricht umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
  • Woran orientiert sich wirksame Prävention im schulischen Kontext?
  • Welche altersangemessenen Zugänge eignen sich für Kinder?
  • Wie kann Prävention im Unterricht, in Projekten und als Querschnittsthema verankert werden?
  • Welche Rolle spielen Haltung, Sprache und Grenzen der Lehrkraft?
  • Was kann konkret im Unterricht umgesetzt werden?
Neben einem kurzen fachlichen Impuls bietet das Treffen Raum für Austausch, gemeinsame Reflexion und praxisorientierte Arbeit. Wir möchten Erfahrungen teilen, bereits erprobte Ansätze kennenlernen und gemeinsam Ideen für den Schulalltag entwickeln.

Termin: 8. September 2026
Zeit: 16:00–18:00 Uhr
Ort: Online per Zoom
Teilnahmegebühr: kostenfrei


Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen unter:
https://petze-institut.de/events/netzwerktreffen-schule-2026/

Save the date: Im November 2026 folgt ein weiteres Netzwerktreffen zur Prävention im Unterricht speziell für Fachkräfte aus weiterführenden Schulen und Berufsschulen. Details dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zu Besuch im Childhood-Haus Flensburg: Kinderschutz muss sich am Kind orientieren

Zu Besuch im Childhood-Haus Flensburg: Kinderschutz muss sich am Kind orientieren
Was bedeutet es, kindzentriert zu handeln, wenn ein Kind oder Jugendlicher sexualisierte oder körperliche Gewalt erlebt hat? Darüber haben wir uns bei unserem Besuch im Childhood-Haus Flensburg ausgetauscht.
Das in Trägerschaft von pro familia Schleswig-Holstein stehende Childhood-Haus ist eine kinderfreundliche, interdisziplinäre Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die Gewalt erlebt haben. Die Grundidee ist ebenso einfach wie wichtig: Nicht das Kind muss sich durch ein kompliziertes Hilfesystem bewegen, sondern die beteiligten Fachkräfte und Institutionen richten ihre Zusammenarbeit am Kind aus.

Polizei, Justiz, Medizin, Jugendhilfe und Beratung arbeiten koordiniert zusammen. Befragungen und Untersuchungen werden auf das notwendige Maß begrenzt. Kinder und Jugendliche werden informiert, beteiligt und durch die verschiedenen Schritte begleitet.

Für uns ist das unmittelbar mit einer präventiven Haltung verbunden: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Information und Beteiligung. Ihre Perspektiven, Bedürfnisse und Grenzen müssen ernst genommen werden. Die Verantwortung für einen guten Schutzprozess liegt bei den Erwachsenen, nicht bei den Kindern.

Das ist eine Haltung, die für alle pädagogischen und beratenden Arbeitsfelder relevant ist: Prävention bedeutet nicht nur, sexualisierte Gewalt möglichst zu verhindern. Sie zeigt sich auch darin, wie wir reagieren, wenn Kinder und Jugendliche von Gewalt erzählen oder Gewalt bekannt wird. Gerade dann sollten unsere Strukturen sie stärken und entlasten und nicht zusätzlich belasten.

Unser Besuch im Childhood-Haus Flensburg hat uns dafür wichtige Impulse gegeben. Vielen Dank für den offenen Austausch und den wertvollen Einblick in eure Arbeit!
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